Japanische Akupunktur

Die japanische Akupunktur hat in Laufe der Jahrhunderte ihren eigenen Stil entwickelt. Durch den Einfluss der modernen westlichen Medizin seit dem 19. Jahrhundert kam die Berechtigung und Wirksamkeit der Akupunktur immer mehr unter Druck. Durch den Befreiungsschlag einer Gruppe sehr engagierten japanischen Akupunkteure in den dreissiger Jahren im letzten Jahrhundert  wurde ein Akupunktursystem mit dem Namen Meridiantherapie entwickelt. Mit der Meridiantherapie arbeiten heute wieder mehr als 60’000 Akupunkteure in Japan trotz fehlender Unterstützung seitens des Gesundheitssystems und der Regierung.

In der Japanischen Akupunktur werden im Gegensatz zur Chinesischen Akupunktur sehr feine und dünne  Nadeln verwendet. Die Stimulation  ist sehr sanft und nahezu schmerzfrei. Die Meridiantherapie orientiert sich verstärkt an den überlieferten Medizinbüchern der alten Klassiker der chinesischen Medizin aus 2500 Jahren gesammelten Wissens und modernisiert laufend deren Anwendung.  Das Stärken der individuellen Grundkonstitution und Vitalität hat oberste Priorität. Diese werden Muster genannt und können nach einer gründlichen Diagnose sehr wirkungsvoll behandelt werden.

Als Diagnose werden der Puls, die Bauchdecke und die Kondition der Meridiane verwendet.